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Dynamisches RAM, auch DRAM, ein flüchtiger Arbeitsspeicher
Es
gibt Speicher, die ihre Informationen nur kurzfristig halten, und
zwar so lange, so lange das Gerät angeschaltet bleibt und die
Informationen daraus abgerufen werden und zwischenzeitlich nicht
überschrieben worden sind. Derartige Speicher kennt man unter
der Bezeichnung "DRAM", eine Abkürzung für "Dynamic
Random Access Memory" oder auf deutsch: "Dynamisches RAM".
Eingesetzt werden sie beispielsweise in Personalcomputer oder auch
bei Druckern für Druckaufträge. Die jeweiligen Speicherinhalte
sind "flüchtig" und gehen wie gesagt verloren, sobald
der Rechner ausgeschaltet wird.
Dynamische Speicher-Chips gibt es schon relativ lange, nämlich
seit 1970. Die ersten auf den Markt gebrachten DRAM-Speicher trugen
die Bezeichnung "1103" und wurden vom US-amerikansichen
Chip-Hersteller Intel angeboten. Entwickelt wurden die flüchtigen
Speicherzellen allerdings schon früher, nämlich im Jahre
1966, ebenfalls von Intel. Die ersten Speicherchips enthielten seinerzeit
1.024 Speicherzellen; zwischenzeitlich haben sich die Kapazität
um den Faktor eine Million erhöht und die Zugriffszeiten um den
Faktor Zehn verringert.
Mit den Jahren und mit den höheren Kapazitäten gab und
gibt es verschiedene Bezeichnungen von den DRAM-Chips. 1987 kam
beispielsweise der so genannte "FPM DRAM" auf den Markt,
also "Fast Page Mode DRAM". Dann folgten 1995 "EDO
RAM" (Extended Data Output RAM), 1997 "SDRAM" (Synchronous
Dynamic Random Access Memory), 1999 "RDRAM" (Rambus Dynamic
Random Access Memory), 2000 DDR-SDRAM (Double Data Rate Synchronous
Dynamic Random Access Memory). Bei den DDR-SDRAM-Speichern folgten
zwei weitere Generationen, nämlich 2004 "DDR2-SDRAM"
sowie 2007 "DDR3-SDRAM".
Die einfacheren Versionen werden wie gesagt hauptsächlich
als Arbeitsspeicher in PCs oder Druckern eingesetzt, die Erweiterungen
auch für Server und sogar für Grafikkarten. Für mobile
Endgeräte wie PDAs, Smartphones oder Handys gibt es spezielle
Speicher die auf einen wesentlich geringeren Energiebedarf ausgerichtet
sind, diese nennen sich mobile DRAMs
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